Asana Alignment

Meditationshaltung

Eine Haltung ist für Pranayama und Meditation geeignet, wenn sie die folgenden Anforderungen erfüllt:

– Hände und Füße weisen nach oben.
– Beine sind tiefer als das Becken, sodass der Pranafluss nach oben gerichtet ist.
– Das Becken ist nach vorne gekippt, sodass sich die Wirbelsäule aufrichtet, wie eine Kobra, die zum Schlag ausholt.
– idealerweise wird Mula Bandha stimuliert. Entweder weil der Beckenboden durch die Vorwärtskippung des Beckens zum Boden kommt oder durch eine Ferse.
– ganz ideal ist es, wenn die Fersen in den Bauch drücken und auf diese Weise Uddiyana Bandha stimulieren. Dies ist aber nur im Lotussitz der Fall.
– Die Haltung muss eine stabile Basis bilden, die ganz natürlich und ohne Anstrengung für den Zeitraum der Praxis aufrecht (ohne Schmerzen und ohne Zusammensacken) gehalten werden kann.


Am besten ist Padmasana (Lotus) geeignet. Das Sitzen auf einem Stuhl oder das Lehnen an einer Wand sind nach diesen Anforderungen nicht geeignet.
Wenn man auf dem Stuhl sitzen muss, sollte man mit den Füßen stabil am Boden stehen und die Wirbelsäule aufrichten und sich nicht anlehnen.


4 Klassische Haltungen:

– Padmasana – Lotussitz (rechtes Bein zuerst, linkes Bein oben)

– Siddhasana – Haltung des Eingeweihten (linkes Bein zuerst, Ferse stimuliert Mula Bandha, Fußgelenke aufeinander, Zehe zwischen Ober- und Unterschenkel einklemmen)
Einfachere Variante: Fersen voreinander, beide Füße am Boden

Svastikasana – Symbol des Göttlichen (keine Anweisung, welches Bein zuerst, nacheinander Fersen in gegenüberliegender leiste platzieren

Virasana – Sitz des Helden (zwischen den Fersen sitzen, gerne mit Erhöhung)