Samhain –
Das Fest der Ahnen

Das Fest der Ahnen, keltisches Neujahr – Samhain- die Nacht auf den 1. November
 
Warum feiern wir die Jahreskreisfeste?
Im Yoga geht es darum, dass wir wieder natürlich werden. In erster Linie bedeutet das, dass wir uns daran erinnern, wer wir wirklich sind: Nämlich eine ewige Seele, die weder geboren wird, noch jemals stirbt.
 
Gleichzeitig befinden wir uns jetzt in diesem Moment in diesem Körper und in dieser materiellen Welt, die auch göttlich ist. Und so wie wir den Göttlichen Gesetzen von Dharma (richtige Handlung) und Karma (Reaktionen auf Handlung) unterworfen sind, so sind wir auch den Zyklen und Rhythmen der Natur unterworfen.
 
Der Mensch unternimmt und erfindet einiges, um sich den natürlichen Zyklen zu entziehen:
Mit Lampen, machen wir die Nacht zum Tag, die Heizung macht es möglich, auch im Winter im T-Shirt am Laptop zu sitzen und im Supermarkt bekommen wir das ganze Jahr über alle Obst und Gemüsesorten. Aber wir können den Rhythmen nicht entkommen, wir spüren es trotzdem.
 
Es sind nicht nur die Temperaturen, die sich verändern. Es ist auch das Licht, die Natur, die Farben, aber auch unsere Gedanken und Gefühle und die kollektive Stimmung und das macht etwas mit uns. Und es macht einen gewaltigen Unterschied, ob wir dem ganzen unbewusst ausgeliefert sind oder sogar in den Widerstand gehen, oder ob wir bewusst und positiv mit den Veränderungen mitgehen und die unterschiedlichen Zeiten und Energien willkommen heißen.
 
Genau das machen wir an den Jahreskreisfesten. Wir halten einen Moment inne und schauen, was sich jetzt gerade verändert und wo die Reise hin geht. Wir nutzen den Moment und schauen, was jetzt wirklich dran ist, stellen uns auf die neue Jahreszeit ein, schauen dankbar zurück auf das, was war, freuen uns auf das, was vor uns liegt, stellen uns aber auch bewusst auf mögliche Herausforderungen ein und können dadurch leichter damit umgehen.
 
Das Leben wird leichter, weil wir uns dem natürlichen Fluss des Lebens und der Jahreszeiten hingeben und sie bewusst erleben. Du kannst dir das etwa so vorstellen, wie die Tageszeiten. Wir alle haben eine innere Uhr, die dafür sorgt, dass wir morgens aufwachen und abends müde werden. Wenn wir versuchen gegen diesen Rhythmus zu leben, mag das gut gehen, aber auf Dauer werden wir davon krank. Und so ist es auch mit den Jahreszeiten.
 
Das Licht, die Farben, die Stimmung, die Früchte, die reif sind, alles wirkt auf uns und unser Körper, aber auch unser Geist stellen sich auf die jeweilige Zeitqualität ein. Diese Anpassung kann einige Tage dauern – besonders wenn es Herbst wird, spüren wir, dass wir vielleicht für ein paar Tage mehr Ruhe brauchen als sonst, dass wir Appetit auf andere Speisen haben als noch im Sommer, dass wir andere Dinge tun möchten usw.
 
So helfen uns die Jahreskreisfeste, dass wir kurz aus dem Alltag aufwachen und bewusst wahrnehmen, was jetzt dran ist. Dass wir uns und die Welt, die Natur um uns fühlen. Durch die Jahreskreisfeste können wir uns  bewusst auf die Veränderungen einstellen und sie sogar positiv für uns nutzen.
 
Samhain – Beginn des Winters, keltisches Neujahr
Samhain ist das erste der Jahreskreisfeste, das keltische Neujahr und der Beginn des Winterhalbjahres. Unsere Vorfahren unterschieden nur zwischen 2 Jahreszeiten: Sommer und Winter. Jetzt beginnt der Winter und wir gehen in die Dunkelheit.
 
Der Sommer hat eine männliche Qualität: Es ist heiß, wir sind aktiv, gehen räumlich und geistig mehr nach außen und verbrauchen Ressourcen.
 
Der Winter hat eher die weibliche Qualität: Es ist dunkel und kalt, wir sind eher passiv, alles zieht sich zurück, wir gehen räumlich und geistig mehr nach Innen, können das vergangene Jahr verdauen, verarbeiten, reflektieren.
 
Ab November wird es deutlich kälter und dunkler. Die Natur zieht sich zurück, Bäume werfen ihre Blätter ab, Gräser und Sträucher vergehen, Zugvögel fliegen weg und auch für uns beginnt eine Zeit, in der wir uns nicht nur räumlich zurückziehen, sondern auch geistig Innenschau halten können.
 
Ganz bewusst eine Pause machen. Das hinter uns liegende Jahr verdauen und verarbeiten.
 
Tabuthema Tot
Zur Zeit unserer Vorfahren gab es keine Heizungen, Strom, warmes Wasser aus der Leitung und gefüllte Supermärkte. Im Winter war der Tot allgegenwärtig. Deshalb sind wir an Samhain dazu eingeladen, uns diesem Thema bewusst zu widmen, auch wenn es heute für viele Menschen zu einem Tabu geworden ist.
 
Aber der Tot gehört zum natürlichen Zyklus des Lebens. Alles im Leben verläuft in Zyklen. Das Kommen und Gehen der Jahreszeiten, Geburt und Tot, Säen und Ernten…. Das Interessante daran ist, dass viele Menschen, die den Tot verdrängen, den Wert ihres Lebens gar nicht wirklich schätzen können. Sie rennen durch ihr Leben und wissen oft gar nicht wohin. Man hat Angst, ist vorsichtig und passt sich an und verpasst es, sich selbst in seiner Essenz in vollen Zügen zu er-leben.
 
Ein Mensch dagegen, der sich seiner Sterblichkeit bewusst ist, der erkennt den Wert jedes einzelnen Moments. Der Duft einer Tasse Tee, Sonnenstrahlen, die am Morgen ins Zimmer scheinen, das Lachen eines lieben Menschen. So ein Mensch rennt daran nicht vorbei, sondern erlebt das alles ganz bewusst und voller Wertschätzung. Und dadurch entsteht eine innere Fülle, die die Sprinter nicht verstehen können.
 
Die Menschen, die ständig getrieben sind und durch ihr Leben hetzen, denken: Wenn ich nur schnell dort ankomme oder das und das erreiche, dann erfüllt das meine innere Leere, dann bin ich glücklich. Aber sie kommen nie an, bzw. wenn sie erreicht haben, was sie wollten, füllt das die innere Leere nur sehr kurz und dann rennen sie schon wieder dem nächsten Ziel nach, von dem sie sich die Er-Füllung versprechen.
 
So geht es leider den meisten Menschen. Wir sind so erzogen und konditioniert worden: Du bist nur wer, wenn Du was hast  und was erreichst, das Leben ist hart, du musst dich anstrengen, das Leben ist ein sinnloser Unfall, man lebt nur einmal und Ziel dieses Daseins ist es, möglichst viel zu konsumieren und zu genießen, seine Gene weiterzugeben und dann war es das.
 
Wirklich? Durch Yoga wollen wir uns einer anderen Realität bewusst werden. Die Seele ist ewig. Und damit ist das Leben ewig. Ich bin gewollt, ich bin geliebt, ich bin eine Verkörperung Göttlicher Liebe, die ich in jeden Moment meines Lebens strahlen lassen kann.
 
Mit Hilfe der Yoga-Techniken können wir die alten Konditionierungen auflösen, uns davon befreien und die die Wahrheit erfahren. Und wenn ich so denke, welchen Dingen soll ich dann noch hinterherlaufen?
 
Wenn Du endlich stehen bleibst und dich traust, langsam zu sein, dann bekommt Dein Leben eine so großartige Intensität, dass sich das Vakuum ganz von selbst füllt. Dann braucht es keinen Besitz, keinen Status, kein Jemand-Sein, keine Macht. Dann bist du erfüllt und glücklich, weil Du mit jedem Atemzug spürst, wie das Göttliche durch Dich atmet.
 
Und so kannst du dir an Samhain diese Frage stellen: Wo fühle ich eine Leere in meinem Leben? Renne ich vielleicht zu schnell? Und wo renne ich überhaupt hin? Warum? Was würde passieren, wenn ich langsamer werde?
 
Wenn wir beginnen uns ehrlich mit der Vergänglichkeit unseres materiellen Daseins auseinander zu setzen und anfangen uns Fragen zu stellen darüber, wie wir wirklich leben und was wir wirklich verkörpern wollen, hat das etwas zutiefst transformatives. Und die Transformation geschieht in der Dunkelheit. Wie eine Raupe, die sich verpuppt, um in der Dunkelheit ihres Kokons zum Schmetterling zu werden, oder wie ein Baby, dass in der Dunkelheit des Mutterbauches heranwächst. Es ist von außen zunächst nicht sichtbar.
 
Und so können wir in der Dunkelheit des Winters verarbeiten, verdauen, reflektieren, heilen, erneuern und Kraft schöpfen für das kommende Sommerhalbjahr. Dabei ist mir wichtig noch einmal deutlich zu sagen, dass die Vergänglichkeit unseren Körper und diese Inkarnation betrifft. Ein anderer Teil von uns, die Seele ist ewig (dazu komme ich gleich).
 
Wenn wir also darüber nachdenken, wie wir leben wollen und uns fragen, was uns glücklich macht, können wir zwei Ebenen unterscheiden:
 
Was macht meine vergänglichen Anteile glücklich? Also Körper, Gedanken, Emotionen. Dieses Glück ist vergänglich und nicht von Dauer.
 
Und was macht meinen ewigen Anteil, die Seele glücklich? Dieses Glück ist von Dauer und hat auch keinen Auslöser in äußeren materiellen Dingen.
 
Damit komme ich zum nächsten Punkt, bei dem es um genau diesen ewigen Teil von uns geht:
 
Samhain – Tot und Ahnen
Ziel des Yoga und jeder spirituellen Praxis ist es, sich aus der falschen Identifikation mit dem Vergänglichen (Körper, Geist, Besitz, Status ect.) zu lösen und sich als ewiges spirituelles Wesen, als Seele zu begreifen. Somit ist die Geburt kein Beginn und der Tot kein Ende, sondern es sind Übergänge, in denen die Seele ein körperliches Kleid annimmt und wieder ablegt.
 
Dies wird im Yoga Sutra uns der Bhagavad Gita in den folgenden Versen beschrieben:
 
yogaś-citta-vṛtti-nirodhaḥ ||YS 1.2||
Yoga ist das Abklingen/ zur Ruhe kommen der Bewegungen im Geist
 
tadā draṣṭuḥ svarūpe-‚vasthānam||YS 1.3||
Dann verweilt der Wahrnehmende (Sehende) in seiner eigenen Natur.
 
na jāyate mriyate vā kadācin
nāyaṁ bhūtvā bhavitā vā na bhūyaḥ
ajo nityaḥ śāśvato ’yaṁ purāṇo
na hanyate hanyamāne śarīre //BG 2.20//

 
Für die Seele gibt es zu keiner Zeit Geburt oder Tod. Sie ist nicht entstanden, sie entsteht nicht, und sie wird nie entstehen. Sie ist ungeboren, ewig, immerwährend und urerst. Sie wird nicht getötet, wenn der Körper getötet wird.
 
Wenn wir von dieser Ansicht ausgehen, dann sind auch unsere Ahnen nicht tot, sondern befinden sich nur nicht mehr in dem Körper, in dem wir sie kannten. Ihre Seele existiert weiter und wir können mit Ihnen in Kontakt treten. Und das ist an Samhain besonders gut möglich.
 
Samhain ist eine Rauhnacht. Das bedeutet, dass die Schleier zwischen der grob- und feinstofflichen Welt dünner sind und es leichter ist mit Wesen in Kontakt zu kommen, die sich in dieser anderen Welt oder auf anderen Ebenen befinden. Das hat nichts Gruseliges an sich, wie uns Halloween, die entartete Version von Samhain wohl weis machen möchte, es ist etwas sehr Liebevolles und Schönes.
 
Ohne unsere Ahnen gäbe es uns nicht. Vieles von dem, was wir haben, haben sie erschaffen. Sie lieben uns und stehen unterstützend hinter uns. An Samhain können wir sie einladen, uns mit ihnen verbinden und diese Verbindung zelebrieren, wir können ihnen danken und gute Wünsche schicken. Vielleicht möchten wir sie auch um Unterstützung für etwas bitten. Denn jetzt stehen wir ganz vorne in der Reihe – und wir können uns fragen: Was ist jetzt meine Aufgabe?
 
Früher gab es den Brauch, dass man einen Platz am Tisch für die Ahnen gedeckt und ihnen ihr Lieblingsessen serviert hat. Man kann auch Fotos aufstellen, ein Licht für sie entzünden oder einfach an sie denken und sich bei Kerzenschein oder an einem Feuer Geschichten von ihnen erzählen.
 
Es ist wichtig für die Familie und besonders für die Kinder, dass wir die Erinnerung an unsere Vorfahren wachhalten. Aber was ist, wenn wir keine schönen Erinnerungen an sie haben? Was, wenn wir eigentlich froh sind, dass jemand nicht mehr da ist?
 
Dazu kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass Samhain ein guter Moment für Vergebung ist. Wir sind sicher, denn dieser Mensch, der uns – was auch immer – angetan hat, ist physisch nicht hier. Vergebung heißt nicht, dass wir etwas einfach vergessen oder gutheißen sollen. Vergebung bedeutet, dass wir loslassen, uns aus der Opferrolle befreien und dem Geschehenen keine Macht mehr über uns geben.
 
Früher dachte ich, Vergebung müsse mit irgendeinem bestimmten Gefühl verbunden sein. Dem ist aber nicht so. Es reicht, wenn du es aussprichst: „Ich vergebe Dir.“ Hat eine unglaubliche Kraft und nochmal: Es ist dabei völlig egal, ob derjenige ein Recht hatte, zu tun, was er oder sie getan hat, ob es richtig oder falsch war oder wie schlimm es war. Es heißt einfach nur: Ich vergebe Dir. Und dieser Satz schenkt Dir Deine Freiheit zurück! Und der anderen Seele auch.
 
Ich möchte noch einmal kurz auf das Thema Glück zurückkommen. Ich hatte die Unterscheidung getroffen zwischen dem vergänglichen Glück, das für unsere äußeren Anteile, also Körper und Geist, ist und dem ewigen Glück, dass für unsere Seele ist.
 
Eigentlich haben wir keine Seele, sondern sind Seele.
 
Also was kannst du für die Ewigkeit tun? Was nährt die Seele?
 
Es sind die Dinge, die aus materieller Sicht oft keinen Sinn machen. Sie haben nichts mit Haben, Bekommen oder Werden zu tun, sondern mitgeben und sein. Mit den Liebsten am Feuer sitzen und singen, anderen Menschen ein Lächeln, Freude, Liebe oder mein Ohr und meine Zeit schenken, jemandem helfen, beten, meditieren, der Natur lauschen.
 
Das Glück der Seele ist nicht laut, es schenkt tiefen Frieden. Auf ebene der Seele sind wir nicht getrennt. In unserer Essenz sind wir eins. Das bedeutet, wenn Du das Leid eines anderen Menschen oder Lebewesens linderst, linderst Du gleichzeitig Dein eigenes Leid. Wenn Du jemandem Freude schenkst, kommt sie auch zu Dir.
 

Wintersonnenwende & Rauhnächte

Licht und Dunkelheit
 
Die Sonne ist die Quelle des Lebens. Wir brauchen die Sonne für Licht und Wärme. Außerdem liefert sie die Energie, die für das Wachstum der Natur und allen Lebens notwendig ist. Die Sonne steuert das Leben auf unserem Planeten. Sie gibt den Takt zwischen Tag und Nacht und den Wechsel der Jahreszeiten an. Deshalb beten viele Völker der Erde die Sonne als Ausdruck des Göttlichen an.
 
Aber wir brauchen eben nicht nur das Licht, sondern auch die Dunkelheit. Licht steht auch für die männliche Energie und Dunkelheit für die Weibliche. In unserem menschlichen Energiekörper haben wir den rechten Energiekanal, Pingala Nadi, der für die Sonne und die männliche Energie steht und den linken Energiekanal, Ida Nadi, der für die weibliche Energie steht und auch Mondkanal genannt wird. Die Atemübungen, die den jeweiligen Energiekanal aktivieren heißen Surya (Sonne) und Chandra (Mond) Bhedhana.
 
Ein Baby wächst in der Dunkelheit des Bauches der Mutter, in der Dunkelheit der Nacht geschieht Heilung und Regeneration. In den Zeiten, in denen es kein künstliches Licht gab, war die Dunkelheit die Mutter, die uns zur Ruhe rief und die Menschen dazu brachte ihre Geschäftigkeit zu unterbrechen. In der Dunkelheit ruht man und hat Zeit sich nach Innen zu wenden. Und hier in unserem Inneren begegnen wir unserer eigenen inneren Dunkelheit. Es wird nicht umsonst Schattenarbeit genannt, wenn wir unsere Traumen und Ängste transformieren.
 
Und so brauchen wir, wie immer beides. Wir brauchen die Balance zwischen Licht und Dunkelheit und genau diese Balance liefert uns die Natur über das Jahr gesehen in absoluter Perfektion. Und wie so oft, hat der Mensch es auch hier geschafft, sich durch künstliches Licht und die vorweihnachtliche Geschäftigkeit sehr weit von seinem natürlichen Rhythmus zu entfernen.
 
Wir machen die Nacht zum Tag und finden immer neue Dinge, mit denen wir uns ablenken und die uns davon abhalten nach Innen zu gehen. In dieser dunklen Zeit des Jahres werden diese Dysbalancen für mich immer wieder sehr deutlich. Im Sommer ist es natürlich, dass wir viel raus gehen, im Außen und in der Aktivität sind. Aber im Winter ist die Zeit für Ruhe, Innenkehr und Regeneration. Die immer früher eintretende Dunkelheit ruft uns nach Innen. Aber was machen die Menschen?
 
Sie glauben, das ganze Jahr über wie ein Uhrwerk immer gleich funktionieren zu müssen. Aber das ist unnatürlich und viele merken das. Ich höre es von vielen Menschen in meinem Umkreis, dass sie müde sind und eigentlich viel mehr Ruhe haben oder schlafen wollen. Und viele denken, dass irgendwas mit ihnen nicht stimmt.
 
Aber ich würde sagen, es ist alles ok. Mir geht es übrigens auch so. Es ist natürlich. Unsere innere Uhr und der ganze Hormonspiegel hängen doch von der Sonne ab. Und wenn es dunkel ist und das Sonnenlicht fehlt, dann werden wir müde.
 
Tiere legen sich zum Winterschlaf. Bäume werfen ihre Blätter ab, die ganze Natur zieht sich zurück. Warum sollte das für uns anders sein? Also mein Tipp wäre an der Stelle, dass du sanft und liebevoll mit dir umgehst und dir so viel Ruhe wir möglich gönnst, wenn du das so fühlst. Du darfst deinem Körper vertrauen. Er wird es dir danken und Deine Energie wird bald zurückkommen.
 
Natürlich ist es wichtig, dass Du dich gesund ernährst und genug Bewegung an der frischen Luft hast und auch die Momente nutzt, wenn die Sonne da ist, um etwas von ihrem Licht zu erhaschen. Aber wenn Dein Körper nach Ruhe verlangt, dann ist nichts falsch daran. Es ist einfach der natürliche Rhythmus. Und womöglich ist es auch so, dass wir das deutlicher spüren je natürlicher wir sind.
 
Also wenn du schon viel an Dir gearbeitet hast und sehr bewusst bist, dann spürst du wahrscheinlich auch die natürlichen Rhythmen deutlicher als jemand, der eher unbewusst lebt und noch dicke Schichten um sich herum hat.
 
Die Wintersonnenwende
 
Was hat das jetzt alles mit der Wintersonnenwende zu tun?
 
Wenn man den Lauf der Sonne mit dem Mondzyklus vergleicht, dann haben wir zur Wintersonnenwende Neumond, bzw. Neu-Sonne. Es ist der dunkelste Zeitpunkt im Jahr. Spannend ist, dass wir dieses Jahr 2025 zur Wintersonnenwende tatsächlich auch Neumond haben. Es wird also ganz besonders dunkel.
 
In der Zeit zwischen der Sonnenwende im Sommer und der im Winter haben wir „abnehmende“ Sonne. Es wird täglich dunkler, das Licht schwindet. Jetzt zur Wintersonnenwende ist Neu-Sonne. Jetzt ändert die Sonne ihre Richtung und das Licht nimmt ab jetzt wieder zu. Das neue Licht oder die neue Sonne wird geboren – kennst Du das irgendwo her?
 
Die Richtungsänderung der Sonne dauert 3 Tage. In diesen 3 Tagen geschieht scheinbar nichts. Die Tageslänge bleibt gleich. Die Sonne kommt an ihrem niedrigsten Stand an, hält dort und ändert die Richtung. Es passiert also schon etwas, aber es ändert sich nichts an der Tagelänge.
 
Natürlich ändert in Wirklichkeit nicht die Sonne ihre Richtung, sondern die Erde ihren Bezugspunkt in der Umlaufbahn und ihre Neigung. Die Jahreszeiten und unterschiedlichen Tageslängen kommen durch die Neigung der Erde und die sich dadurch verändernden Lichtverhältnisse während des Jahres zustande.
 
Spannend ist auch, dass sich der Winkel verändert, in dem das Sonnenlicht auf die Erde trifft. Vielleicht ist dir das auch schon aufgefallen, dass sich die Lichtverhältnisse und die Energie nach der Wintersonnenwende und spätestens ab dem 25. Dezember deutlich verändern.
 
Und auch wenn die Tage ab jetzt wieder länger werden, merkt man erstmal noch nicht so viel. Aber unter der Erde und unter dem Schnee beginnt die Natur sich neu zu regen und auf den kommenden Frühling vorzubereiten. Das Licht ist neu geboren und auch die Natur geht schon wieder in die Startlöcher.
 
Du kannst ja mal darauf achten, ob Du diese Energie des Neubeginns in den Tagen nach der Wintersonnenwende wahrnehmen kannst.
 
Die Rauhnächte
 
Was hat es nun mit den Rauhnächten auf sich?
 
Das Sonnenjahr – also ein Umlauf der Erde um die Sonne – dauert 365 Tage.
12 Mondzyklen zu je 29 Tagen dauern 354 Tage.
Der 354. Tag des Jahres ist der 20. Dezember. Danach sind 11 Tage, bzw. 12 Nächte übrig, bis das Sonnenjahr abgeschlossen ist.
 
Man muss dazu sagen, dass der Neujahrsbeginn am 1. Januar unabhängig von Sonne und Mond von Julia Cäsar festgelegt wurde. Vorher war der Jahresbeginn im März, wenn die Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche ist, wenn das Licht endgültig über die Dunkelheit siegt.
 
Somit sind die 12 Rauhnächte (jede Rauhnacht geht von 0-24 Uhr) die Zeit „zwischen den Jahren“. Ihnen wohnt eine ganz besondere Energie inne, die sehr mystisch ist. In dieser Zeit sind die Schleier zwischen den Welten dünner und es ist besonders leicht nach Innen zu gehen und Kontakt aufzunehmen mit den Ahnen, mit der Quelle, mit der Natur, Pflanzen und Tieren, der eigenen Seele, unserem Herzen.
 
Es gibt auch die Tradition die Rauhnächte ab dem 25. Dezember zu beginnen, weil dann erst das Licht wieder länger da ist. In dem Fall gehen sie nicht bis zum 1. Januar, sondern bis zum 6. Januar. Fühle hier einfach in Dich hinein, was sich für Dich passend anfühlt. So wird es für dich richtig sein.
 
Es wird gesagt, dass jede Rauhnacht für einen Monat des kommenden Jahres steht. Deshalb werden die Rauhnächte ganz besonders achtsam und bewusst begangen. Wie ist das Wetter? Wie ist die Stimmung allgemein? Wen trifft man? Wer kommt zu Besuch? Was träumt man? Was hast Du für Gefühle? Welche Themen zeigen sich? Was für Gedanken oder Ideen hast Du? Viele Menschen orakeln auch in dieser Zeit.
 
Ob man die Rauhnächte nun als Orakel für das kommende Jahr sieht oder einfach als eine besondere mystische Zeit. Sie sind auf jeden Fall die Einladung, uns nach Innen zu wenden, Zeit allein und mit unseren Liebsten zu verbringen, auch zu feiern, sich zu erinnern, dankbar zu sein und sich bewusst auf das neue Jahr auszurichten und einzuschwingen.
 
Als kleine Inspiration für die Rauhnächte habe ich Dir noch zwei Dateien hinterlegt:
 
Die Reflexion des alten Jahres und die Jahresintension.
 
Damit kannst Du vor der Wintersonnenwende das letzte Jahr nochmal reflektieren und dich dann ganz bewusst auf das neue Jahr ausrichten. Ich finde es sehr hilfreich, das schriftlich zu machen, denn so hast Du es gleich manifestiert.
 
Als ein schönes Ritual mag ich persönlich, alles, was ich im alten Jahr zurücklassen und loslassen möchte, mit Dankbarkeit auf Papier zu schrieben und im Feuer zu verbrennen. Alles, was ich neu einlade, visualisiere ich mir in einer Mediation und fühle es, wie sich mein Leben anfühlt, wenn es so ist.
 
Ich wünsche Dir alles Gute, ganz wunderschöne segensreiche Rauhnächte und ein bewusstes neues Jahr!
 
 
Inspiriert aus dem Buch: Das Rätsel der Rauhnächte von Reinhardt Stiehle
 
Animation des Umlaufs der Erde um die Sonne:
https://youtu.be/OBrsKknKkkU?si=ywel6HmohCrFzmbb

Refelxion des alten Jahres

 
1. Was habe ich dieses Jahr geschafft/ gut gemacht?
 
2. Welche Projekte habe ich abgeschlossen?
 
3. Welche Herausforderungen habe ich bewältigt? Was habe ich dadurch gelernt?
 
4. Wer oder was hat mich dabei (1-3) unterstützt?
 
5a) Wem gegenüber habe ich meine Anerkennung dafür noch nicht ausreichend ausgedrückt und wie möchte ich das evtl. noch tun?
 
5b) Wofür habe ich mir selbst gegenüber noch nicht genug Anerkennung geschenkt? Wie möchte ich das tun (es wenigstens einmal laut sagen…..)
 
6. Für welche Ereignisse des letzten Jahres bin ich dankbar?
 
7. Welche Dinge sind noch offen? Was davon kann ich dieses Jahr noch klären oder abschließen? Was nehme ich mit ins neue Jahr, um es dann abzuschließen?
 
8. Welche Lektionen habe ich in diesem Jahr gelernt?
 
9. Welche Reisen habe ich unternommen? Welche Eindrücke, Erkenntnisse habe ich dadurch gewonnen?
 
10. Was möchte ich im alten Jahr zurück/ hinter mir lassen, loslassen?
(Schreibe es auf einen Zettel und verbrenne es mit Dankbarkeit im Feuer)
 
11. Wem/Was habe ich noch nicht vergeben? Möchte ich das jetzt tun?
 
12. Geburten, Hochzeiten, Abschiede…. (wer, wann, was hat mich bewegt?
 
 
Hier bekommst Du die Reflexion des alten Jahres als PDF
 
Inspiriert von dem Buch: „Mein Rauhnachtbegleiter“ von Jeanne Ruland

Intension für das neue Jahr

 
1. Was gibt mir Sicherheit? Wie möchte ich das stärken?
 
2. Was sind meine Werte? Welche Werte möchte ich leben und wie?
 
3. Wie soll sich mein Leben anfühlen und wie bringe ich dieses Lebensgefühl in mein Leben?
 
4. Welche Qualität wünsche ich mir für meine Beziehungen und Partnerschaften? Was bin ich bereit zu geben? Wo möchte ich mich tiefer einlassen? Wo eher lösen?
 
5. Was ist meine Vision? Wie möchte ich sie verwirklichen? Was möchte ich von Herzen tun?
 
6. Wer/ Was unterstützt oder stärkt mich? (Menschen, Tiere, Pflanzen, Orte, Praktiken, Rituale, Götter, Engel, ect.)
 
8. Worin möchte ich mich weiterbilden? Wie möchte ich mich persönlich weiterentwickeln?
 
9. Was möchte ich zum großen Ganzen/ zum Wohle der Gemeinschaft beitragen?
 
10. Was möchte ich für meinen Körper/ meine Gesundheit tun?
 
11. Was gibt mir Kraft und Energie? Was tut mir gut? Wie möchte ich mich regelmäßig nähren?
 
12. Welche spirituelle Praxis möchte ich vertiefen?
 
 
Du kannst nach jedem Punkt die Augen schließen und fühlen, wie es jetzt so ist. Wie fühlt es sich an? Wie verhältst Du Dich, wenn es so ist? Visualisiere Dich und Dein Leben wenn es so ist.

Hier bekommst Du die Intension für das neue Jahr als PDF
 
Inspiriert von dem Buch: „Mein Rauhnachtbegleiter“ von Jeanne Ruland
 

Mabon –
Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche

 
Die Herbst Tag-und-Nacht-Gleiche – Mabon – um den 21. September
 
Man ging das wieder schnell! Der Sommer war gefühlt noch gar nicht richtig da, da ist er auch schon wieder (fast) vorbei. Seit wenigen Wochen merken wir bereits, dass die Tage kürzer werden und die Temperaturen allmählich sinken. Es wird Herbst.
Am 21. September haben wir die Tag- und-Nacht-Gleiche im Herbst, was bedeutet, dass sich zu dieser Zeit Tag und Nacht die Waage halten. Interessanterweise beginnt jetzt auch das Sternzeichen Waage.
 
Es liegt mir am Herzen unsere Jahreskreisfeste bewusst zu feiern, auch wenn ich mich mit den „traditionellen“ Ritualen nicht auskenne. Aber ganz unabhängig davon schenkt uns das Innehalten und Bewusstwerden zu diesen Zeitpunkten eine tiefere Verbindung zur Natur und unseren Ahnen.
Die Herbst Tag-und-Nacht-Gleiche ist eine gute Zeit, um sich einen Moment der Ruhe zu gönnen und sich auf die kommende Dunkelheit vorzubereiten, einen Selbst-Check zu machen, dankbar zu sein und zu schauen, was in diesem Jahr noch abgeschlossen werden möchte.
 
Erntedankfest: Dankbarkeit kultivieren
Unsere Vorfahren haben zu dieser Zeit die Ernte eingebracht, Vorräte angelegt und Erntedank gefeiert. Und auch wenn wir einfach einkaufen gehen können – oder ganz besonders deshalb – können wir Mutter Erde, Gott, den Bauern, den Händlern usw. danken und uns bewusst machen, was alles zusammenkommen muss, damit wir eine Mahlzeit auf dem Tisch haben.
 
Warum also nicht mal ein paar gute Freunde einladen und etwas besonders Schönes aus regionalem Gemüse kochen? Anstatt sich über Banalitäten des Alltags zu unterhalten, kann in dieser Runde jeder mal sagen, wofür er oder sie dieses Jahr dankbar ist – sicherlich nicht nur für Nahrung…. Ich bin gespannt was für eine Unterhaltung daraus entsteht!
 
Ein weiterer Punkt des Festes ist das Opfern. Früher wurden Mutter Erde Opfer in Form von Getreide, Gemüse oder Fleisch gebracht, um sich zu bedanken und sie für das nächste Jahr gnädig zu stimmen.
 
Mit so etwas kann ich persönlich nicht viel anfangen. Aber um was geht es bei diesem Brauch? Es geht darum, dass wir etwas zurückgeben. Und das geht auch ohne, dass wir Steaks im Wald aufhängen.
 
Meine Dankbarkeit für die Natur kann ich z.B. zeigen, indem ich in der kalten Jahreszeit Vogelfutter raus hänge oder eine Igel-Hütte im Garten aufstelle. Die Teelichter und Kerzen, die jetzt wieder im Verbrauch steigen, kann ich mir in nachhaltiger Qualität aus Biomasse und ohne Aluminium oder Plastik besorgen. Ich kann Müll aus dem Wald mitnehmen und entsorgen oder einfach jemandem ein Lächeln schenken.
 
Natürlich gibt es auch einige Menschen in meinem Leben, für die ich sehr dankbar bin. Für jeden einzelnen überlege mir, wie ich ihr oder ihm eine Freude bereiten kann. Dass das ein Teil meines persönlichen Erntedankfestes ist, müssen sie gar nicht wissen und es muss auch nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt sein.
 
Weiterhin bin ich dankbar für meine Gesundheit. Also schaue ich, was ich meinem Körper Gutes tun, und vielleicht sogar einen Beitrag zur Gesundheit anderer Menschen leisten kann.
Jede/r von uns hat besondere Talente und Fähigkeiten, mit denen die göttliche Mutter uns ausgestattet hat. Wie können wir uns dafür erkenntlich zeigen? Ganz klar: indem wir sie nutzen und mit anderen teilen. Damit machen wir unserer Schöpferin die größte Freude sowie uns selbst und allen anderen.
 
Letztendlich geht es darum Dankbarkeit zu kultivieren und sie durch Handlungen auszudrücken und in die Welt zu bringen.
 
Inspirationsfragen:
Was habe ich dieses Jahr gelernt?
Welche wichtigen Erkenntnisse wurden mir zu Teil?
Was habe ich erreicht?
Was habe ich abgeschlossen?
Was kann ich mitnehmen in die dunkle Zeit, damit es mich innerlich wärmt und nährt?
Welche Menschen/ Beziehungen nähren mich?
Für was bin ich dieses Jahr dankbar? Für was bin ich mir selbst dankbar?
Wie möchte ich meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen?
 
Vorbereitung auf die Dunkelheit
Ein weiterer Aspekt der Herbst Tag- und Nachtgleiche ist die Vorbereitung. Wahrscheinlich werden die Wenigsten von uns Obst einkochen, Schinken und Kräuter trocknen, Vorräte anlegen und Holz hacken.
 
Aber du kannst dir Gedanken darüber machen, was es für dich bedeutet, bewusst in die Dunkelheit zu gehen. Wie können Haus und Hof vorbereitet werden? Wie ändert sich dein Alltag? Vielleicht braucht es auch gar keine tatsächliche Aktion, sondern lediglich ein bewusstes Einstimmen?
 
Die Dunkelheit steht auch für unsere Schatten. Der Winter ist die ideale Zeit, um nicht nur räumlich nach Innen zu gehen, sondern auch geistig nach Innen zu schauen und ganz bewusst das innere Licht der Aufmerksamkeit auf unsere Schatten lenken, sie beleuchten, heilen und befreien.
 
Inspirationsfragen:
Wie kann ich mich und mein zu Hause auf den Winter vorbereiten?
Was stärkt mich in der bevorstehenden Zeit?
Was möchte ich noch in diesem Jahr noch klären, abschließen, beenden oder loslassen?
Was sind meine Schatten? Wo habe ich mir bisher nicht hingeschaut? Was beschwert mich? Wo ist im Inneren Dunkelheit?
Was möchte ich beleuchten, heilen und im alten Jahr zurücklassen?
 
Ein Tage- oder Reflexionsbuch ist in dieser Zeit besonders hilfreich, um zu sich selbst zu reflektieren und die Gedanken zu sortieren.
 
Gleichgewicht
Das Mabon-Fest erinnert uns daran, dass alles auf diesem Planeten kommt und geht. Alles unterliegt dem ewigen Zyklus von Werden und Vergehen. Da war der warme Sommer, das Licht, die geselligen Abende usw. Und jetzt wird es dunkel und kalt und das Leben zieht sich allmählich nach Innen zurück.
 
Die Bäume werfen Früchte und Blätter ab und es scheint, als würde alles langsam sterben. Die Natur zeigt uns deutlich: Es kann nicht immer Sommer sein. Es geht nicht ewig höher, schneller, weiter, mehr, mehr und immer mehr.
 
Alles verläuft in Zyklen und findet immer wieder sein Gleichgewicht. Somit sind wir eingeladen zu schauen, wo wir aus dem Gleichgewicht geraten sind und wie wir es wieder herstellen können.
 
Inspirationsfragen:
Wo habe ich über die Stränge geschlagen?
Wo habe ich unrealistische Vorstellungen oder Ansprüche an mich oder andere?
Kann ich die natürlichen Zyklen des Lebens annehmen und mich ihnen hingeben?
Wie kämpfe ich womöglich dagegen an und welche Konsequenzen hat das?
Wo bin ich aus dem Gleichgewicht geraten und wie kann ich es wieder herstellen?
 
Herbst aus Ayurvedischer Sicht:
Symptome: Vata dosha, Luft, Wind, Kälte
Erkältung, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Herbstblues, Sensitivität
Lösung: Es sich schön und warm machen, dein zu Hause aufräumen und gemütlich herrichten, vielleicht einen Meditationsplatz einrichten, an dem Du zur Ruhe kommen oder ein inspirierendes Buch lesen kannst, dir ein warmes Bad gönnen. Ruhe und Wärme sind in dieser Zeit der Umstellung auf die kalte Jahreszeit wichtig.
 
Auch die Verdauung stellt sich um, Eis und Salat passt nicht mehr so gut. Jetzt gibt es eher Tee, Kakao und Kürbissuppe mit Ingwer, warme, nährende Speisen mit verdauungsfördernden Elementen sind jetzt gut.
 
Ich wünsche dir ein schönes Mabon Fest!